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Dein Geld arbeiten lassen
Testbericht

Dein Geld arbeiten lassen

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↻ Zuletzt aktualisiert am 1. Juni 2026

Wer jeden Monat brav etwas zurücklegt, tut grundsätzlich das Richtige. Doch auf dem Sparbuch oder Tagesgeldkonto verliert Geld durch Inflation über die Jahre leise an Kaufkraft – und wer das nicht kennt, merkt es erst nach vielen Jahren. Das ist keine Katastrophe, aber ein Problem, das sich lösen lässt. Genau hier setzt das eBook „Dein Geld arbeiten lassen" an: Es erklärt, warum das klassische Sparen allein langfristig nicht ausreicht, und zeigt einen Weg, wie man vom reinen Sparer zum informierten Investor werden kann. Das klingt nach mehr, als es ist – es geht nicht um Börsenspekulation, sondern um einen ruhigen, langfristigen Ansatz mit klarem Fahrplan.

Das Buch nimmt sich 90 Tage als Zeitrahmen und teilt diesen in drei handliche Phasen auf. In den ersten 30 Tagen geht es darum, den eigenen Überblick zu schaffen: Wo steht man finanziell? Gibt es einen ausreichenden Notgroschen? Und wie eröffnet man überhaupt ein Depot? Die mittleren 30 Tage widmen sich dem Einstieg in ETFs – was das ist, wie man sie auswählt und wie man erste Investments tätigt. Im letzten Abschnitt steht das Automatisieren im Mittelpunkt: einen Sparplan einrichten, laufend einzahlen und auch bei fallenden Kursen ruhig bleiben. Der Aufbau ist bewusst linear gehalten, damit Leser ohne Vorwissen nicht vom Umfang erschlagen werden.

Der Grundgedanke hinter dem Buch ist, Investieren zu entstresssen. Viele Menschen schieben den Einstieg in Aktien oder ETFs jahrelang vor sich her, weil sie Angst haben, etwas falsch zu machen. Die Autorin bzw. der Autor adressiert dieses Zögern direkt: Mindset und realistische Ziele stehen ganz am Anfang, bevor es um konkrete Produkte geht. Das Inhaltsverzeichnis zeigt, dass auf dem Weg von Tag 1 bis Tag 90 auch das Thema Kursschwankungen ehrlich behandelt wird – denn wer das erste Mal erlebt, dass sein Depot vorübergehend im Minus steht, muss mental vorbereitet sein. Renditeversprechen gibt es dabei keine, und das ist gut so: Investitionen in Wertpapiere sind mit Risiken verbunden, Verluste sind möglich.

Wer das Buch durchgearbeitet hat, soll danach nicht nur ein Depot haben, sondern auch verstehen, warum bestimmte Entscheidungen sinnvoll sind. Das schützt davor, beim nächsten Börseneinbruch panisch zu verkaufen – einem der häufigsten Fehler von Einsteigern. Der letzte Abschnitt skizziert außerdem, was nach den 90 Tagen kommt: wie man den einmal aufgebauten Sparplan langfristig weiterlaufen lässt und die eigene Strategie bei Bedarf anpasst. Das Buch versteht sich als Startpunkt, nicht als Endziel.

Das nimmst du mit

  • Du verstehst, warum reines Sparen durch Inflation langfristig an Wert verliert – und wie ein einfacher ETF-Sparplan gegensteuern kann.
  • Du lernst Schritt für Schritt, ein Depot zu eröffnen, ETFs auszuwählen und einen automatischen Sparplan einzurichten.
  • Du bekommst eine Strategie, wie du bei Kursschwankungen ruhig bleibst und dein Investment nicht voreilig aufgibst.

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Für wen sich „Dein Geld arbeiten lassen" eignet

Das Buch richtet sich an Menschen, die ihr Geld bisher fast ausschließlich auf dem Girokonto oder Sparbuch liegen haben und endlich einen ersten Schritt in Richtung Investieren machen wollen. Es spricht besonders Einsteiger an, die kein Vorwissen mitbringen und sich einen klaren, schrittweisen Fahrplan wünschen – keinen überfrachteten Finanzwälzer, sondern etwas, das man wirklich in 90 Tagen umsetzt. Wer schon lange weiß, dass er „eigentlich mal ein Depot eröffnen sollte", und bisher nicht wusste, wie und wo er anfangen soll, findet hier eine konkrete Antwort. Auch wer mit kleinen monatlichen Beträgen starten möchte, ist richtig: Das Buch setzt keine hohe Anfangssumme voraus.

Klar weniger geeignet ist das Buch für Leute, die in kurzer Zeit hohe Gewinne erwarten oder nach konkreten Aktientipps und kurzfristigen Trading-Strategien suchen. Wer sich fragt, welche Einzelaktie als nächstes steigen wird, findet hier keine Antwort – das ist ausdrücklich kein Börsenspekulationsbuch. Ebenso wenig ersetzt es eine individuelle Finanzberatung oder Anlageberatung: Jede Investitionsentscheidung bleibt persönlich und hängt von der eigenen Situation, den eigenen Zielen und der persönlichen Risikobereitschaft ab.

Ein typisches Anwendungsszenario sieht so aus: Jemand hat in den letzten Jahren jeden Monat 150 Euro gespart, das Geld liegt auf dem Tagesgeldkonto. Er weiß, dass Inflation daran knabbert, aber Aktien wirken beängstigend. Er liest das Buch, versteht in den ersten Kapiteln, wie ein breit gestreuter ETF funktioniert, eröffnet in Woche drei ein Online-Depot und richtet einen automatischen Sparplan über 100 Euro im Monat ein – und das ohne vorab wochenlang recherchiert zu haben. Genau für diesen Weg ist das Buch gemacht.

Realistisch bleibt: Ein Buch erklärt Konzepte und gibt Orientierung, aber es investiert nicht für dich. Wer nach dem Lesen nichts umsetzt, ändert an seiner finanziellen Situation nichts. Der 90-Tage-Rahmen ist hilfreich, aber kein Selbstläufer – es braucht die Bereitschaft, tatsächlich aktiv zu werden. Wer das mitbringt, bekommt auf 89 Seiten für 19,90 Euro einen kompakten, gut strukturierten Einstieg, der die wichtigsten Hürden abbaut, ohne Risiken zu verschweigen.

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